Ratschläge an einen Jünger

2Ti3,1-6 „Dies aber wisse, dass in den letzte Tagen schwere Zeiten eintreten werden, denn die Menschen werden selbstsüchtig sein,..das Vergnügen mehr liebend als Gott, eine Form der Gottesfurcht haben, deren Kraft aber verleugnen“.  (Kommt uns das nicht bekannt vor?) „Und von diesen wende dich weg!“ (Sich weg wenden, in die andere Richtung gehen, das ist die Definition von Buße. Gar nicht in ihrer Nähe bleiben, uns absondern, das ist die Definition von Heiligkeit).

2Ti3,10-17 „Du aber bist meiner Lehre gefolgt“ (heisst du bist anders). Du hast miterlebt was ich erlebt habe, sagt Paulus. Es waren schwere Zeiten aber „aus allen hat der Herr mich gerettet“. (Paulus war nie alleine. Dies soll Timotheus ein Beispiel sein.) „Du aber, bleibe in dem was du gelernt hast, und weil du von Kind auf die Heiligen Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben der in Jesus Christus ist. (Wie wichtig ist doch die Bibel für ein junger Christ! Sie ist die Quelle unserer Kraft).

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig für jedes gute Werk ausgerüstet ist.

Advertisements

Mittwochsimpuls Bibel lesen-warum und wie — Glaube-Hoffnung-Liebe

Warum Bibel lesen? Ich glaube daran, daß die Bibel Gottes Wort an uns Menschen ist. Gott offenbart sich in der Bibel. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was […]

via Mittwochsimpuls Bibel lesen-warum und wie — Glaube-Hoffnung-Liebe

Gottes Herz

Gott wählte sich ein Volk aus, Israel. Sie sollten ihm gehören. Er wollte ihnen Gutes tun, aus ihnen ein Beispiel für alle Völker der Erde, dass diese erkennen wer Er ist und was für einen Unterschied es macht auf Seiner Seite zu sein. Er hat Israel versorgt, geschützt, aus der Sklaverei befreit. In der Wüste standen sie öfters vor Probleme. Was sagten sie jedes Mal? 4Mo14, 2-5 „…Wären wir doch in Ägypten gestorben! Wozu bringt uns der Herr in dieses Land? Damit wir durchs Schwert fallen…? Lasst uns ein Haupt über uns setzen und nach Ägypten zurückkehren!“ Sie haben vergessen was in Ägypten war und wie sie herausgekommen sind! Ein solches Verhalten hat sich zehn Mal wiederholt! (4Mo14, 22) Es trifft einen ins Herz was Gott antwortet: 4Mo14, 11 „…Wie lange wollen sie mir nicht glauben…?“ Glauben dass ich sie liebe und es gut meine mit ihnen. Warum haben die Israeliten so leicht vergessen? Es hat ihnen die Dankbarkeit gefehlt (Kol1, 7), die Wertschätzung von dem was jemand einen gibt. Man hat dadurch einen Einblick in die innere Motivation dieser Person. Ein Geschenk ist ein Ausdruck der Gefühle. Diese Geschichte zeigt uns, dass  es sehr schlecht ist Gott gegen sich zu haben aber auch zeigt sie wie sehr es Gott schmerzt, wenn wir Seiner Liebe nicht glauben.

Danke Vater für alles was Du uns gegeben hast und jeden Tag uns gibst durch Jesus Christus. Du hast uns zuerst geliebt. Wir wollen Dich zurücklieben und für Dich leben. Amen.

Goschen

Das Volk Israel als es in Ägypten war, wohnte in Goschen (1Mo47,6). Im damals besten Teil des Landes, da der damalige Pharao ihnen wohlgesonnen war. Als 4 Jahrhunderte später die Plagen über Ägypten herfielen, waren die Israeliten in Goschen geschützt (2Mo9,4; 2Mo10,23). Zum Schluß kam noch das Blut an ihren Türpfosten, sowie ihr Auszug aus dem Land. Wie zieht sich doch Gottes Versorgung und Schutz wie ein roter Faden durch die Geschichte seines Volkes!

Durch das Blut seines Sohnes sind wir Gläubige heute sein Volk (Eph2,8). Er ist immernoch derselbe Gott. Wie liebevoll er auch zu seinem Volk war, umso mehr ist Er doch auch zu uns, die Sein vollen Plan jetzt vor Augen haben. Lasst uns versichert sein, Er versorgt uns, Er beschützt uns, Er hat Zeit und Umstände in Seiner Hand, d.H. die Kontrolle. Unser Gott ist mächtig. Lasst uns ausschließlich auf Seiner Seite bleiben und Seinen Weisungen folgen. Er ist derjenige der Bescheid weiss.

Die Herrlichkeit Gottes

Petrus, Jakobus und Johannes gingen mit Jesus auf einen Berg (Markus 9, 2-8). Was sie erlebten war übernatürlich. Jesus zeigte ihnen ein Stück seiner Göttlichkeit. Wenn man es vergleicht mit Hesekiel 1, 27-28, können wir nur erahnen aus welcher Welt Jesus kommt und was er aufgegeben hat für uns. Bei Gott ist Licht, Glanz, Schönheit. Alles ist unvergleichlich wertvoll. Wenn wir das jetzt zusammen bringen mit Gottes Wesen: die Liebe, was ist wertvoller als die Liebe? 1.Korinther 13 sagt uns wie diese Liebe ist.

Wie reagieren wir vor so viel Schönheit? Wir können nur anbeten und sagen: Niemand ist wie Du, unser Herr und Retter.

Generationenwechsel

In der Reihenfolge der Könige in Juda sehen wir jedes Mal wie der jeweilige König zum Gott Israels stand. Manche waren ihm treu und entfernten die Götzen aus dem Land; danach kam der Sohn, tat das Gegenteil und holte sie wieder zurück. So geht es Jahrzehnte lang. Im Buch der Könige und Chronik können wir es nachlesen.

Wir sehen wie wichtig es ist einen jungen Menschen mit Gottes Wort und Gottes Einfluss zu prägen, um ihm einen gute Ausrichtung zu geben. Wir sehen aber auch, dass es am Ende hauptsächlich seine Entscheidungen sind, die seinem Leben Richtung geben. Die Geschichte von Joasch ist so ein Beispiel in 2Chr22,10-12; 2Chr24,1-5 (Anmerkung: hier sagt er „eures“ nicht „unseres“ Gottes); dann 2Chr24,15ff. Es ist wichtig, dass man sich bewusst macht, dass der Mensch ohne Gott zu allem fähig ist. Joasch hat seine ganze Vergangenheit völlig ausgeblendet.

Wie wichtig ist es uns immer wieder zu erinnern wer unser Herr ist, was er für uns getan hat und jeden Tag tut. Wie wichtig ist es ihm treu zu bleiben ein Leben lang. Wie viel Segen gibt es in seiner Nähe und wie viel Tränen, wenn wir fern sind? Lasst uns weise sein und aus der Schrift lernen.

 

Maria – Ein bleibendes Vermächtnis

Aus dem Buch „Was aus ihnen wurde“ von Bryan Liftin.

Zitat: Miriam von Nazareth war ein junges, jüdisches Mädchen, dessen Reinheit und Glaube Gott gefielen. „Sei gegrüßt, Begnadete!“,sagte der Engel zu ihr. „Der Herr ist mit dir.“ Das ist ein wahrhaft bemerkenswerter Gruß. Was ging Maria wohl durch den Kopf, als ihr gesagt wurde, dass der Höchste sie überschatten und sie ein Kind von ihm empfangen würde? Wir werden diesseits der Ewigkeit ein solches Geheimnis wohl nie begreifen können.

Doch dank Marias demütiger Fügung in ihre Berufung wurde der Herr des Alls in ihrem Leib Fleisch und kam in einem bescheiden Stall zur Welt. Die Heilige Jungfrau Maria, wie sie später von Christen genannt wurde, wird für ihre Rolle in diesem göttlichen Drama zu Recht gewürdigt. Von den ersten Gläubigen wurde sie als auserwähltes Werkzeug Gottes Wertschätzung.

Doch mit der Zeit wurde diese Würdigung ausgedehnt und man ließ zu, dass sie aus dem Ruder lief, indem spekulative theologische Ansätze und fromme Hintergrundgeschichten erfunden wurden, um den Anforderungen des Volksglaubens nachzukommen. Dennoch sollten uns die Übertreibungen der antiken und mittelalterlichen Marienverehrung nicht veranlassen, diese Glaubensheldin links liegen zu lassen. Obwohl wir wenig darüber wissen, wie ihr leben nach der biblischen Überlieferung weiterging, sollten wir sie als „gesegnete Jungfrau Maria“ achten. Wie sie selbst in einem der schönsten Gebete ausruft, die jemals niedergeschrieben wurden:

Und Maria sprach: „Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist hat gejubelt über Gott, meinen Retter. Denn er hat hingeblickt auf die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter“ (Lk 1, 46-49).

Christen jeglicher Prägung, von der Antike bis heute, schulden dieser jungen Frau auf ewig Dankbarkeit für ihre Bereitschaft zu tun, was sie tat. Durch Marias Einwilligung, als Gefäß für die Fleischwerdung des Gottessohnes zur Verfügung zu stehen, hat sie allen Gläubigen die richtige Antwort auf Gottes oftmals furchterregenden Ruf vorformuliert: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn“, sagte sie. „Es geschehe mir nach deinem Wort!“ (Lk 1, 38). Möge jeder Christ und jede Christin den Mut haben, im Augenblick göttlicher Berufung dasselbe zu sagen. Zitat Ende.