Goschen

Das Volk Israel als es in Ägypten war, wohnte in Goschen (1Mo47,6). Im damals besten Teil des Landes, da der damalige Pharao ihnen wohlgesonnen war. Als 4 Jahrhunderte später die Plagen über Ägypten herfielen, waren die Israeliten in Goschen geschützt (2Mo9,4; 2Mo10,23). Zum Schluß kam noch das Blut an ihren Türpfosten, sowie ihr Auszug aus dem Land. Wie zieht sich doch Gottes Versorgung und Schutz wie ein roter Faden durch die Geschichte seines Volkes!

Durch das Blut seines Sohnes sind wir Gläubige heute sein Volk (Eph2,8). Er ist immernoch derselbe Gott. Wie liebevoll er auch zu seinem Volk war, umso mehr ist Er doch auch zu uns, die Sein vollen Plan jetzt vor Augen haben. Lasst uns versichert sein, Er versorgt uns, Er beschützt uns, Er hat Zeit und Umstände in Seiner Hand, d.H. die Kontrolle. Unser Gott ist mächtig. Lasst uns ausschließlich auf Seiner Seite bleiben und Seinen Weisungen folgen. Er ist derjenige der Bescheid weiss.

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Die Herrlichkeit Gottes

Petrus, Jakobus und Johannes gingen mit Jesus auf einen Berg (Markus 9, 2-8). Was sie erlebten war übernatürlich. Jesus zeigte ihnen ein Stück seiner Göttlichkeit. Wenn man es vergleicht mit Hesekiel 1, 27-28, können wir nur erahnen aus welcher Welt Jesus kommt und was er aufgegeben hat für uns. Bei Gott ist Licht, Glanz, Schönheit. Alles ist unvergleichlich wertvoll. Wenn wir das jetzt zusammen bringen mit Gottes Wesen: die Liebe, was ist wertvoller als die Liebe? 1.Korinther 13 sagt uns wie diese Liebe ist.

Wie reagieren wir vor so viel Schönheit? Wir können nur anbeten und sagen: Niemand ist wie Du, unser Herr und Retter.

Generationenwechsel

In der Reihenfolge der Könige in Juda sehen wir jedes Mal wie der jeweilige König zum Gott Israels stand. Manche waren ihm treu und entfernten die Götzen aus dem Land; danach kam der Sohn, tat das Gegenteil und holte sie wieder zurück. So geht es Jahrzehnte lang. Im Buch der Könige und Chronik können wir es nachlesen.

Wir sehen wie wichtig es ist einen jungen Menschen mit Gottes Wort und Gottes Einfluss zu prägen, um ihm einen gute Ausrichtung zu geben. Wir sehen aber auch, dass es am Ende hauptsächlich seine Entscheidungen sind, die seinem Leben Richtung geben. Die Geschichte von Joasch ist so ein Beispiel in 2Chr22,10-12; 2Chr24,1-5 (Anmerkung: hier sagt er „eures“ nicht „unseres“ Gottes); dann 2Chr24,15ff. Es ist wichtig, dass man sich bewusst macht, dass der Mensch ohne Gott zu allem fähig ist. Joasch hat seine ganze Vergangenheit völlig ausgeblendet.

Wie wichtig ist es uns immer wieder zu erinnern wer unser Herr ist, was er für uns getan hat und jeden Tag tut. Wie wichtig ist es ihm treu zu bleiben ein Leben lang. Wie viel Segen gibt es in seiner Nähe und wie viel Tränen, wenn wir fern sind? Lasst uns weise sein und aus der Schrift lernen.

 

Maria – Ein bleibendes Vermächtnis

Aus dem Buch „Was aus ihnen wurde“ von Bryan Liftin.

Zitat: Miriam von Nazareth war ein junges, jüdisches Mädchen, dessen Reinheit und Glaube Gott gefielen. „Sei gegrüßt, Begnadete!“,sagte der Engel zu ihr. „Der Herr ist mit dir.“ Das ist ein wahrhaft bemerkenswerter Gruß. Was ging Maria wohl durch den Kopf, als ihr gesagt wurde, dass der Höchste sie überschatten und sie ein Kind von ihm empfangen würde? Wir werden diesseits der Ewigkeit ein solches Geheimnis wohl nie begreifen können.

Doch dank Marias demütiger Fügung in ihre Berufung wurde der Herr des Alls in ihrem Leib Fleisch und kam in einem bescheiden Stall zur Welt. Die Heilige Jungfrau Maria, wie sie später von Christen genannt wurde, wird für ihre Rolle in diesem göttlichen Drama zu Recht gewürdigt. Von den ersten Gläubigen wurde sie als auserwähltes Werkzeug Gottes Wertschätzung.

Doch mit der Zeit wurde diese Würdigung ausgedehnt und man ließ zu, dass sie aus dem Ruder lief, indem spekulative theologische Ansätze und fromme Hintergrundgeschichten erfunden wurden, um den Anforderungen des Volksglaubens nachzukommen. Dennoch sollten uns die Übertreibungen der antiken und mittelalterlichen Marienverehrung nicht veranlassen, diese Glaubensheldin links liegen zu lassen. Obwohl wir wenig darüber wissen, wie ihr leben nach der biblischen Überlieferung weiterging, sollten wir sie als „gesegnete Jungfrau Maria“ achten. Wie sie selbst in einem der schönsten Gebete ausruft, die jemals niedergeschrieben wurden:

Und Maria sprach: „Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist hat gejubelt über Gott, meinen Retter. Denn er hat hingeblickt auf die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter“ (Lk 1, 46-49).

Christen jeglicher Prägung, von der Antike bis heute, schulden dieser jungen Frau auf ewig Dankbarkeit für ihre Bereitschaft zu tun, was sie tat. Durch Marias Einwilligung, als Gefäß für die Fleischwerdung des Gottessohnes zur Verfügung zu stehen, hat sie allen Gläubigen die richtige Antwort auf Gottes oftmals furchterregenden Ruf vorformuliert: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn“, sagte sie. „Es geschehe mir nach deinem Wort!“ (Lk 1, 38). Möge jeder Christ und jede Christin den Mut haben, im Augenblick göttlicher Berufung dasselbe zu sagen. Zitat Ende.

 

Wer war Markus?

Aus dem Buch “ Was aus ihnen wurde “ von Bryan Liftin.

Der junge Johannes Markus war ein Jude aus Jerusalem, Sohn einer Frau namens Maria, deren Haus damals zum Ausgangspunkt der Aktivitäten der Apostel in der Stadt wurde (Apg12,12). Dahin eilte Petrus als er aus dem Gefängnis befreit wurde. Das sie eine Dienerin hatten beweist, dass sie wohlhabend waren. Paulus und Barnabas nahmen ihn auf Missionsreise nach Zypern mit (Apg12,25; 13,5). In der Stadt Perge verließ ihn aber sein Eifer für die evangelistische Arbeit und er kehrte zurück nach Jerusalem (Apg13,13). Paulus wollte ihn ein zweites mal nicht mehr mitnehmen. Darauf hin trennten sich Paulus und Barnabas (Apg15,37-40). Jahre später reifte Markus aber so heran, dass er für Paulus ein wertvoller Mitarbeiter wurde (Apg28,16; Kol4,10-11; Phim24). Später verlangt Paulus sogar nach seiner Gegenwart (2Tim4,11).

Da haben wir es: der wankelmütige Markus bekommt eine zweite Chance. Allerdings hatte der Herr noch viel Größeres mit ihm vor.

So wurde er Begleiter des Petrus (1Petr5,13). Er übersetzte Petrus Errinnerungen vom Herrn aus dem Aramäischen ins Griechische. Er hatte die Bildung (wegen seiner Familie) und Petrus war ein Apostel, d.h. er hat unmittelbar mit Jesus gelebt. Und so schuf er ein völlig neues literarisches Genre: das christliche „Evangelium“, ein Werk, das Erzählung, Theologie, Biographie, Geschichte und Evangelisation in sich vereint.

 

Wer war Matthäus ?

Aus dem Buch des Bryan Liftin „Was aus ihnen wurde“.

Der biblische Jünger Matthäus war Steuereintreiber, eine Berufsgruppe, die zur damaligen Zeit für ihre betrügerische Methoden bekannt und verrufen war. Sein Heimatland Galiläa wurde von den Römern kontrolliert. Die fremden Besatzer verlangten hohe Steuern an einzelne Sammelstellen, die zahlreiche Bauprojekte finanzierten. Einer dieser jüdischer Kollaborateure war Matthäus. Werkzeuge des römischen Regimes, die oft unanständig reich wurden. Sie wurden gehasst und mit anderen „Sündern“ in einem Topf geworfen. Die Bibel beschreibt ihn als Eigentümer eines großen Hauses, wo viele andere reiche Männer sich versammeln konnten. Womöglich plagten ihn Schuldgefühle. Statt mit seinen Landsleuten solidarisch zu sein arbeitete er einem ausbeuterischen System zu und bereicherte sich selbst auf deren Kosten. Er musste täglich seine gesellschaftliche Ausgrenzung spürren. Deshab war er reif zur Ernte als Jesus Ihn zur Nachfolge rief.

Das Markus- und Lukasevangelium nennt den Steuereintreiber „Levi“. Offensichtlich war dieser Jünger unter zwei Namen bekannt. Als das Matthäusevangelium geschrieben wurde, musste seine Identität klargestellt werden, damit jeder sehen konnte, dass der Mann, der die Geschichte schrieb, und der verabscheuungswürdige Steuereintreiber ein und dieselbe Person waren. Dies zeigt, dass die frühen Christen kein Problem damit hatten, eine Biographie von Jesus zu lesen, die einem berüchtigten Sünder zugeschrieben wurde. Ganz im Gegenteil – Matthäus´Sündhaftigkeit wird im Text sogar noch hervorgehoben. Doch aufgrund seiner Umwandlung durch den Herrn konnte er das in der frühen Kirche meistgelesene Evangelium verfassen!

JESUS CHRISTUS

nach Kol1,15-20

  •   das Bild des unsichtbaren Gottes
  • der Erstgeborene aller Schöpfung
  • in Ihm (in der Kraft Seiner Person) ist alles geschaffen worden
  • alles ist durch Ihn geschaffen
  • alles ist zu Ihm hin geschaffen
  • Er ist vor allem
  • alles besteht durch Ihn
  • Er ist das Haupt der Gemeinde
  • Er ist der Anfang
  • Er ist der Erstgeborene aus den Toten
  • Er hat in allem den Vorrang
  • Die ganze Fülle der Gottheit wohnt in Ihm
  • durch Ihn hat Gott alles mit sich versöhnt