Maria – Ein bleibendes Vermächtnis

Aus dem Buch „Was aus ihnen wurde“ von Bryan Liftin.

Zitat: Miriam von Nazareth war ein junges, jüdisches Mädchen, dessen Reinheit und Glaube Gott gefielen. „Sei gegrüßt, Begnadete!“,sagte der Engel zu ihr. „Der Herr ist mit dir.“ Das ist ein wahrhaft bemerkenswerter Gruß. Was ging Maria wohl durch den Kopf, als ihr gesagt wurde, dass der Höchste sie überschatten und sie ein Kind von ihm empfangen würde? Wir werden diesseits der Ewigkeit ein solches Geheimnis wohl nie begreifen können.

Doch dank Marias demütiger Fügung in ihre Berufung wurde der Herr des Alls in ihrem Leib Fleisch und kam in einem bescheiden Stall zur Welt. Die Heilige Jungfrau Maria, wie sie später von Christen genannt wurde, wird für ihre Rolle in diesem göttlichen Drama zu Recht gewürdigt. Von den ersten Gläubigen wurde sie als auserwähltes Werkzeug Gottes Wertschätzung.

Doch mit der Zeit wurde diese Würdigung ausgedehnt und man ließ zu, dass sie aus dem Ruder lief, indem spekulative theologische Ansätze und fromme Hintergrundgeschichten erfunden wurden, um den Anforderungen des Volksglaubens nachzukommen. Dennoch sollten uns die Übertreibungen der antiken und mittelalterlichen Marienverehrung nicht veranlassen, diese Glaubensheldin links liegen zu lassen. Obwohl wir wenig darüber wissen, wie ihr leben nach der biblischen Überlieferung weiterging, sollten wir sie als „gesegnete Jungfrau Maria“ achten. Wie sie selbst in einem der schönsten Gebete ausruft, die jemals niedergeschrieben wurden:

Und Maria sprach: „Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist hat gejubelt über Gott, meinen Retter. Denn er hat hingeblickt auf die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter“ (Lk 1, 46-49).

Christen jeglicher Prägung, von der Antike bis heute, schulden dieser jungen Frau auf ewig Dankbarkeit für ihre Bereitschaft zu tun, was sie tat. Durch Marias Einwilligung, als Gefäß für die Fleischwerdung des Gottessohnes zur Verfügung zu stehen, hat sie allen Gläubigen die richtige Antwort auf Gottes oftmals furchterregenden Ruf vorformuliert: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn“, sagte sie. „Es geschehe mir nach deinem Wort!“ (Lk 1, 38). Möge jeder Christ und jede Christin den Mut haben, im Augenblick göttlicher Berufung dasselbe zu sagen. Zitat Ende.

 

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Wer war Markus?

Aus dem Buch “ Was aus ihnen wurde “ von Bryan Liftin.

Der junge Johannes Markus war ein Jude aus Jerusalem, Sohn einer Frau namens Maria, deren Haus damals zum Ausgangspunkt der Aktivitäten der Apostel in der Stadt wurde (Apg12,12). Dahin eilte Petrus als er aus dem Gefängnis befreit wurde. Das sie eine Dienerin hatten beweist, dass sie wohlhabend waren. Paulus und Barnabas nahmen ihn auf Missionsreise nach Zypern mit (Apg12,25; 13,5). In der Stadt Perge verließ ihn aber sein Eifer für die evangelistische Arbeit und er kehrte zurück nach Jerusalem (Apg13,13). Paulus wollte ihn ein zweites mal nicht mehr mitnehmen. Darauf hin trennten sich Paulus und Barnabas (Apg15,37-40). Jahre später reifte Markus aber so heran, dass er für Paulus ein wertvoller Mitarbeiter wurde (Apg28,16; Kol4,10-11; Phim24). Später verlangt Paulus sogar nach seiner Gegenwart (2Tim4,11).

Da haben wir es: der wankelmütige Markus bekommt eine zweite Chance. Allerdings hatte der Herr noch viel Größeres mit ihm vor.

So wurde er Begleiter des Petrus (1Petr5,13). Er übersetzte Petrus Errinnerungen vom Herrn aus dem Aramäischen ins Griechische. Er hatte die Bildung (wegen seiner Familie) und Petrus war ein Apostel, d.h. er hat unmittelbar mit Jesus gelebt. Und so schuf er ein völlig neues literarisches Genre: das christliche „Evangelium“, ein Werk, das Erzählung, Theologie, Biographie, Geschichte und Evangelisation in sich vereint.

 

Wer war Matthäus ?

Aus dem Buch des Bryan Liftin „Was aus ihnen wurde“.

Der biblische Jünger Matthäus war Steuereintreiber, eine Berufsgruppe, die zur damaligen Zeit für ihre betrügerische Methoden bekannt und verrufen war. Sein Heimatland Galiläa wurde von den Römern kontrolliert. Die fremden Besatzer verlangten hohe Steuern an einzelne Sammelstellen, die zahlreiche Bauprojekte finanzierten. Einer dieser jüdischer Kollaborateure war Matthäus. Werkzeuge des römischen Regimes, die oft unanständig reich wurden. Sie wurden gehasst und mit anderen „Sündern“ in einem Topf geworfen. Die Bibel beschreibt ihn als Eigentümer eines großen Hauses, wo viele andere reiche Männer sich versammeln konnten. Womöglich plagten ihn Schuldgefühle. Statt mit seinen Landsleuten solidarisch zu sein arbeitete er einem ausbeuterischen System zu und bereicherte sich selbst auf deren Kosten. Er musste täglich seine gesellschaftliche Ausgrenzung spürren. Deshab war er reif zur Ernte als Jesus Ihn zur Nachfolge rief.

Das Markus- und Lukasevangelium nennt den Steuereintreiber „Levi“. Offensichtlich war dieser Jünger unter zwei Namen bekannt. Als das Matthäusevangelium geschrieben wurde, musste seine Identität klargestellt werden, damit jeder sehen konnte, dass der Mann, der die Geschichte schrieb, und der verabscheuungswürdige Steuereintreiber ein und dieselbe Person waren. Dies zeigt, dass die frühen Christen kein Problem damit hatten, eine Biographie von Jesus zu lesen, die einem berüchtigten Sünder zugeschrieben wurde. Ganz im Gegenteil – Matthäus´Sündhaftigkeit wird im Text sogar noch hervorgehoben. Doch aufgrund seiner Umwandlung durch den Herrn konnte er das in der frühen Kirche meistgelesene Evangelium verfassen!

JESUS CHRISTUS

nach Kol1,15-20

  •   das Bild des unsichtbaren Gottes
  • der Erstgeborene aller Schöpfung
  • in Ihm (in der Kraft Seiner Person) ist alles geschaffen worden
  • alles ist durch Ihn geschaffen
  • alles ist zu Ihm hin geschaffen
  • Er ist vor allem
  • alles besteht durch Ihn
  • Er ist das Haupt der Gemeinde
  • Er ist der Anfang
  • Er ist der Erstgeborene aus den Toten
  • Er hat in allem den Vorrang
  • Die ganze Fülle der Gottheit wohnt in Ihm
  • durch Ihn hat Gott alles mit sich versöhnt

Was betet Paulus ?

Eph1,17-20

Der Herr gebe euch:

  • den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis Seiner selbst
  • Erleuchtung der Augen des Herzens zu wissen, was:

– die Hoffnung Seiner Berufung ist

– der Reichtum der Herrlichkeit Seines Erbes in den Heiligen ist

– die Größe Seiner Kraft an uns nach der Wirksamkeit der Macht Seiner Stärke ist (die Auferstehungskraft)

Eph3,14-19

Er gebe euch:

  • mit Kraft gestärkt zu werden durch Seinen Geist an dem inneren Menschen, dass Christus in euch wohnt durch den Glauben
  • dass ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid um zu erfassen die Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes

Eph6,19

Der Herr verleihe mir Rede, wenn ich den Mund öffne, mit Freimütigkeit das Geheimnis des Evangeliums bekannt zu machen, für das ich ein Gesandter bin

Philp1,9

Ich bete, dass eure Liebe noch mehr und mehr überreich werde in Erkenntnis und aller Einsicht, damit

  • ihr prüft worauf es ankommt
  • ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi
  • erfüllt werdet mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Christus gewirkt wird
  • zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes

Col1,9-12

Wir bitten für euch, dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet (in aller Weisheit und geistlichen Verständnis),

  • um des Herrn würdig zu wandeln
  • fruchtbringend in jedem guten Werk seid
  • wachsend durch die Erkenntnis Gottes
  • gekräftigt mit aller Kraft (nach der Macht Seiner Herrlichkeit) zu

– allem Ausharren

– aller Langmut

– mit Freuden dem Vater danksagend.

Col1,13-14   DANK dafür, dass er

  • uns fähig gemacht hat zum Anteil am Erbe
  • gerettet hat
  • versetzt hat in das Reich Seines Sohnes
  • uns erlöst hat
  • unsere Sünden vergeben hat.

 

 

Bibelmerklied

In des Alten Bundes Schriften

Bibelgedicht, Autor: M. Georg Ernst Göz (um 1800)

In den Alten Bundes Schriften

merke in der ersten Stell:

Mose, Josua und Richter,

Ruth und zwei von Samuel.

 

Zwei der Kön´ge, Chronik, Esra,

Nehemia, Ester mit

Hiob, Psalmen, dann die Sprüche

Prediger und Hohelied

 

Jesaja und Jeremia,

Hesekiel und Daniel,

dann Hosea, Joel, Amos,

Obadja und Jonas.

 

Micha, welchem Nahum folget,

Habakuk und Zephanja,

dann Hagai und Sacharja

und zum Schluß Maleachi.

 

In dem Neuen stehn Matthäus,

Markus, Lukas und Johann.

Nebst den Taten der Apostel

unter allem vorne an.

 

Dann die Römer, zwei Korinther,

Galater und Epheser.

Die Philipper und Kolosser,

beide Thessalonischer.

 

An Timotheus und Titus,

Philemon und Hebräer,

Jakobs Brief und Petrus zwei,

drei Johannes und Judas.

 

Endlich schließt die Offenbarung

das gesamte Bibelbuch.

Mensch gebrauche, was du liest

dir zum Segen, nicht zum Fluch.

 

PS: Ich habe die ursprüngliche Reihenfolge im vorletzten Vers übernommen.

Die Melodie dazu ist auf YouTube zu hören. https://www.youtube.com/watch?v=c-78pgnrVYk

Die Waffenrüstung Gottes

Epheser 6, 10-20

Wir sollen stark werden (V.10) im Herrn; und dafür gibt uns Gott diese Rüstung. Wir müssen gegen die Listen (Lügen, Täuschungen, Fallen) des Teufels bestehen können. (Wir sind also im Krieg). Bestehen ist mehr defensiv als offensiv.

V.11: Zieht an! Es ist ein Befehl!

Die Teile der Rüstung:

  • GÜRTEL (Die Hose fällt nicht. Keine Schande). Die WAHRHEIT schützt meine Ehre, meine Person. (Defensiv)
  • BRUSTPANZER (Schützt meine Brust, mein Herz, meine Gefühle). Die GERECHTIGKEIT: Ich weiß in meinem Herzen, dass Gott mich gerecht gemacht hat und ich bin von Ihm angenommen. (Defensiv)
  • SCHUHE: Die BEREITSCHAFT zu Gehen für Gott. (Offensiv) Evangelium des Friedens. Den FRIEDEN nicht vergessen, in mir selbst und in meinem Tun! (Wenn die Kreuzritter das verstanden hätten…)
  • SCHILD (Beweglich). GLAUBEN: Ich kann mein Glauben in den verschiedensten Umständen als Schutz einsetzen. Ich muss es selbst tun! (Defensiv)
  • HELM (Schützt mein Kopf, meine Gedanken). Das HEIL: Ich weiß, dass der Herr mich gerettet hat. Wie der Brustpanzer bleibt der Helm fest an seiner Stelle. Gerechtigkeit und Heil sind unveränderlich. (Defensiv)
  • SCHWERT (Ich tue etwas). GOTTES WORT, im GEIST. Wenn ich etwas tue oder sage, dann vom Heiligen Geist geleitet und es muss mit dem Wort übereinstimmen. (Offensiv)

V.18 Zu jeder Zeit im Geist beten. Sprachengebet ist ein muss.